VI. Sölder Bürgerforum

Zu Beginn begrüßten Petra von der Osten und Susanne Skaliks-Weitner von der Projektgruppe des Sölder Bürgerforums die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Frau Austermann warb für den Kauf der Boshi-Mützen, die ehrenamtlich gehäkelt wurden und deren Erlöss an die Aktion „Roter Keil“, die auch von den BVB-Fussballern Sebastian Kehl und Roman Weidenfeller unterstützt werden, geht.

In gemütlicher Café-Atmosphäre wurde diesmal über die ersten Termine des Kulturcafés in Sölde, das jeweils einmal im Monat Sonntagnachmittag oder Freitag abend in wechselnden attraktiven Standorten in Sölde stattfindet, berichtet. Die Rückmeldungen auf dies neue Angebot in Sölde waren sehr gut. Die unterschiedliche Besucherstruktur zeigt, das hier neue Wege beschritten worden sind.

Auch in Zukunft werden interessante Orte besucht und Veranstaltungen geplant. Am 15.3.2013 wird in den Vereinsräumen des VFR Sölde „Am Rosengarten“ ab 19 Uhr ein französischer Abend mit Gesprächen und Weinprobe stattfinden. Sonntag, dem 14.4.2013 ist im Jugendtreff eine Kinderbuchlesung geplant.

Die bestehenden Leerstände in Sölde und mögliche Maßnahmen dagegen wurden zusammen mit Bezirksbürgermeister Sascha Mader diskutiert, der deutlich machte, dass die Politik auf die Behebung des Leerstandes nur einen geringen Einfluss hat. Interessante wirtschaftliche Konzepte, könnten der Wirtschaftsförderung vorgestellt und gegebenenfalls an die Eigentümer weitergeleitet werden.

Die ca. 50 Besucherinnen und Besucher zeigten sich sehr angetan von dem Ambiente und dem leckeren Kuchen, den die Ehrenamtlichen der Gemeinde zur Verfügung gestellt hatten. Die Ehrenamtlichen waren wiederum von der Resonanz so begeistert, dass in Zukunft einmal im Monat das Caféangebot im Gemeindehaus installiert werden soll.

Elke Michalski stellte ein weiteres Kommunikationsangebot im Rahmen eines Cafés vor. Jeden ersten Dienstag im Monat soll von 16 Uhr 30 bis 18 Uhr 30 im Jugendtreff an der Hövelteichstraße selbst gebackener Kuchen und Kaffee im Rahmen eines Generationencafés angeboten werden.

Als letzter Programmpunkt stand neben dem Ausklang in dem gemütlichem Café die Gestaltung eines Wunschbaums auf dem Programm. Auf Wolken konnten Wünsche für den Ortsteil Sölde aufgeschrieben werden. Diese sollen auf den nächsten Treffen konkretisiert werden.

Schwerpunktthemen waren:

1. Weiterentwicklung des Kulturcafés
2. Gestaltung eines Festes in Sölde
3. Kontakt-, Tausch- und Servicestelle bzw. –börse
4. Wohnumfeldgestaltung und Ortsentwicklung

 

Auf den Wolken standen folgende Wünsche:

• Fest, wenn die Renaturierung der Emscher in Sölde abgeschlossen ist
• Ich wünsche mir ein Sommerfest, Herbstfest
• Sölder Sommerfest auf Sölder Festplatz
• Sommerfest
• Sommerfest - regelmäßig - als „Saisonhöhepunkt“
• Ich wünsche mir ein Fest zum Erntedank oder Liederabend
• Anderer Standort für Weihnachtsmarkt
• Aktuellere Pflege der Homepage (z.B. für Tauschbörse)
• Tauschbörse
• Servicebüro (Handwerksdienste)
• Netzwerk Handwerk Sölde-Sölderholz-Lichtendorf
• Telefonnummer-Büro/ Handwerkerservice für Senioren
• Kontakt-Telefon (vgl. Caritas Kontakt Aplerbeck)
• Wochenendcafé mit festem Sitz
• Ein ständiges Café!
• Café und Geschenkeladen (z.B. auf Kirchengrundstück, 2xwöchentlich öffnen, mit 400€-Kraft)
• Weitere Autorenlesungen
• Vorträge zur Orts- und Heimatgeschichte
• Konkrete Informationen über Leerstände und weitere Nutzung
• Bänke an der Emscher (vom Kapellenufer bis Holzwickede)
• Altengerechte und familientaugliche Wegeführungen!
• Sitzgelegenheiten an den Bus-Haltestellen
• Straßenlöcher beseitigen (Kapellenufer, Ruthgeristraße)
• Mehrgenerationenhaus/ Seniorenwohnung• Ein kleiner Bolzplatz, auf dem Kinder willkommen sind
• Spielplatz für größere Kinder (Abenteuer)
• Förderer für Kunstrasen finden (Fussball-VfR als Jugendarbeit!)
• Eine Metzgerei
• Ein Drogeriemarkt wäre gut
• Weniger Pizzerien, lieber ein Chinese oder Spanier
• Altes Problem: mehr Geschäfte
• Marktplatz, z.B. wöchentlicher Markt• Marktplatz, z.B. wöchentlicher Markt

Erste Sölder Kriminacht

Erste Sölder Kriminacht

Die Geschichte von Hedwig und Victor - Erste Sölder Krimenacht war ein Erfolg

"Hedwig hatte ein Kaninchen, an dem sie ebenso hing wie an Victor. Sie transportierte es in einem Flechtkorb, den sie mit einem roten tuch abdeckte, der mit weißen Herzen übersäht war. "

So harmlos beginnt der Kriminalroman "Der Engelmacher", der in der ersten Sölder Kriminacht von dem Dortmunder Autor Achim Albrecht vorgestellt wurde. Rund 50 Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten am Freitagabend einen spannenden und gelegentlich auch amüsanten Abend in der Dorfschänke am Kapellenufer. Sie konnten sich nicht nur die Geschichte von Hedwig und Victor, dem Auftragskiller, anhören, sondern hatten anschließend auch die Möglichkeit zum Gespräch mit den Autor. Veranstalter der Kriminacht waren das Sölder Bürgerforum und der OCM-Verlag.

Nach einer guten Resonanz auf diese Lesung plant das Sölder Forum weiere Veranstaltungen. So ist ein französischer Abend geplant. "Vielleicht machen wir demnächst eine Lesung mit Texten, die sich eher an Jugendliche richten" kündigte Jutta Stratmann, eine der Organisatorinnen des Forums an. Auch die Dorfschänke hat bereits signalisiert, dass sie gerne weitere Lesungen in ihren Räumlichkeiten stattfinden lassen will. Das Sölder Bürgerforum wird das "Kulturcafé auch weiterhin jeweils einmal im Monat an verschiedenen Orten in Sölde durchführen. Ideen und Anregungen sind erwünscht.

V. Sölder Bürgerforum

Fünftes Sölder Bürgerforum war ein voller Erfolg

Im Sitzungssaal des Ev. Jugendhilfezentrums Johannes Falk in der Bahnhangstraße reichten die Stühle zunächst nicht aus. Ca. 35 Teilnehmende kamen zu dem mit vollem Programm bestückten Treffen, das auf reges Interesse stieß. Zunächst stellte Frau Vennhaus, die Leiterin des Zentrums das Haus und die angegliederten Außenwohngruppen für Jugendliche in Sölde und in ganz Dortmund vor. In Sölde selber leben 35 Jugendliche in vier Wohngruppen, die hier begleitet und entsprechend ihren Voraussetzungen gefördert werden.

Vielen Sölder Bürgerinnen und Bürgern war die Arbeit der Einrichtung so nicht bekannt, so dass der Ort gut gewählt war. Um den Vernetzungsgedanken des Forums weiter zu verfolgen, waren sechs weitere Organisationen eingeladen worden, ihre Arbeit auf dem Forum vorzustellen. Frau Osterboerg von der Fabido in der Nathmerichstraße, Frau Kehe-Zölkau als Leiterin des ev. Kindergartens, Frau Michalski vom Kinder- und Jugendtreff in der Hövelteichstraße, die Pfadfinderin Anke Littke, Frau Eckai-Oesterheld vom TuS Sölde und Herr Boss vom VFR Sölde stellten die zahlreichen Angebote und Betätigungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und auch Ehrenamtliche vor. Viele Informationen, die so noch nicht bekannt waren, wurden ausgetauscht.

Es zeigte sich, dass bereits vielfältige Kontakte zwischen den verschiedenen Einrichtungen und Vereinen bestehen. Im Einzelfall bestehen Terminüberschneidungen, für die in Zukunft eine verbesserte Abstimmung gewünscht wurde. Hierfür steht der Internetauftritt des Bürgerforums Sölde www.wir-vorort.de mit Veranstaltungskalender zur Verfügung.

Themenschwerpunkt lag auf der Vorstellung der Ergebnisse der Projektgruppe „Kulturcafé Sölde“. Schwungvoll präsentierte Frau von der Osten den geplanten Veranstaltungskalender. Ab Oktober wird monatlich im Wechsel zwischen Sonntag nachmittag und Freitag abend ein „Event“ in verschiedenen Einrichtungen in Sölde stattfinden. Als Auftakt wird es eine Bilder- und Skulpturenausstellung und ein klassisches Gitarrenkonzert am 28.10.2012 ab 15 Uhr im Rosenheim geben. Weiter sind eine Kriminacht im November, Fackelzug und Vorträge im Dezember, im nächsten Jahr eine Lesung im Verlagshaus an der Sölder Straße sowie ein französischer Abend und eine Modenschau für Anfang nächsten Jahres geplant. Die einzelnen Orte und Termine befinden sich jetzt in der Abstimmung. Frau Vennhaus vom Jugendhilfezentrum Johannes Falk bot spontan das Elterncafé des Hauses als einen weiteren Veranstaltungsort an.

Trotz der fortgeschrittenen Zeit stiess die Vorstellung von Michaela Bonan, der Ombudsfrau der Stadt für Bürgerinitiativen auf hohe Aufmerksamkeit. Sie stellte ihre Arbeit und die vielen Stellen mit verschiedenen Schwerpunkten in der Stadt vor, die als mögliche Kooperationspartner und Anlaufstellen für verschiedene Fragen, die auch in Sölde auftauchen, zur Verfügung stehen. Die Stadt will damit die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern fördern, auftauchende Kommunikationsprobleme bearbeiten und eine wirkungsvolle Anerkennungskultur für Engagement aufbauen.

In der offenen Runde am Schluss wurde noch der Planungsstand des „Brückchens“ am Sölder Wäldchen sowie rund um das Kyffhäuser-Denkmal an der Sölder Straße angerissen. Sorgen wurden geäußert, dass die Sparkasse dann keinen eigenen Standort mehr in Sölde hat. Nach dem Kenntnisstand des Bürgerforums beabsichtigt die Sparkasse, diesen zu erhalten.

Viele Teilnehmenden zeigten sich begeistert vom Bürgerforum und wünschten sich noch mehr Informationen über die Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten. Der email-Verteiler soll erweitert werden, dafür soll nicht zuletzt auf dem Weihnachtsmarkt am 1. Dezember geworben werden. Neben Presseartikeln und Mitteilungen auf den Schwarzen Brettern der jeweiligen Einrichtungen sollte die Internetseite des Bürgerforums auch bei allen Artikeln mit dargestellt werden. Die Initiativgruppe bat noch einmal um Eigendarstellungen auf der Internetseite des Bürgerforums und diese Vernetzungsmöglichkeit aktiv zu nutzen. www.wir-vorort.de

was lange währt.... (19.05.2012)

Was lange währt, ……

Heute war es soweit, die kleine Brücke im Sölder Wäldchen hinter dem Seniorenheim an der Rosenstraße wurde von der Freiwilligen Jugend-Feuerwehr Sölde abgerissen. In Kürze erfolgt dann der Aufbau einer neuen Brücke, so dass der Zugang zum Wald für die Anwohner wieder hergestellt wird.

Dieser Wunsch, einen Zugang zum Wald zu ermöglichen, wurde von Frau Austermann an das Sölder Bürgerforum herangetragen. Die alte Brücke war morsch und musste daher gesperrt werden. Im Vorfeld mussten etliche Probleme erst aus dem Weg geräumt werden. Es fing an, dass geklärt werden musste, wem die Brücke gehört und wer verantwortlich ist. Wer soll einen Neubau bezahlen?

 Seitens der Stadt Dortmund war kein Ersatz der maroden Brücke vorgesehen.

Die Bezirksvertretung Aplerbeck stellte schließlich der Jugendfeuerwehr Geld für das Projekt „neue Brücke“ zur Verfügung. Die Verantwortlichkeiten und technischen Details mussten in der Folge geklärt werden. Nun wartet bereits das  Material auf die Abholung und es wird in den kommenden Wochen ein Termin mit dem Seniorenheim abgesprochen, das die fleißigen Helfer der Jugendfeuerwehr beim Aufbau mit einigen Grillwürstchen unterstützen wird. Sobald die Brücke fertig ist, werden wir zu einer kleinen Einweihung einladen.

Projektgruppe Kultercafé

Projektgruppe Kulturcafé Sölde

Im Rosenheim trafen sich am 01.03.2012 zum ersten Mal neun Interessenten, um verschieden Vorschläge für ein Kulturcafé zusammen zu tragen. Verschiedene Leerstände in Sölde wären zwar als Betrieb denkbar, aber noch fehlt in Sölde ein Betreiber, der sich hierfür interessiert. Von Bauerncafé in der Nähe der Emscher, an der Sölder Straße bis hin zu Lesungen, Ausstellungen an verschiedenen Örtlichkeiten reichten die Ideen. Die Projektgruppe wird bis Mai eine Bestandsaufnahme der verschiedenen Möglichkeiten

IV. Sölder Bürgerforum

Kultur im Fokus

Beim Sölder Bürgerforum am 22. Januar drehte sich diesmal alles um die Kultur. Petra Emig vom Seniorenbüro  Aplerbeck moderierte die vierte Zusammenkunft des Bürgerforums Sölde in der evangelischen Georgskirchengemeinde. Herr Pfarrer Biederbeck begrüßte als Gastgeber die mehr als 30 Teilnehmer und stellte das breite Spektrum an ehrenamtlichen Aktivitäten innerhalb der Gemeinde in Sölde vor. Zum Themenschwerpunkt „Kulturcafé“ war die Malerin  Ulla Kallert als frühere Inhaberin des Künstlercafés Kavado im Kreuzviertel eingeladen worden, aus ihren Erfahrungen zu berichten. Sie benannte als Erfolgskriterien für ein (Kultur-) Café vor allem das ständige Streben nach Qualität, preiswerte, biologisch einwandfreie Speisen sowie eine Wohlfühlatmosphäre für alle Besucher. Die Teilnehmer des Forums waren sich darüber einig, dass in Sölde der Bedarf an einem Kulturcafé als „Ort der Begegnung“ besteht. Ein Café mit angeschlossenem Veranstaltungsraum für Lesungen, kleine Konzerte, Malkurse oder Bewegungsangebote wäre ebenfalls der Wunsch vieler Teilnehmer.

Ein Publikumsplus wäre vielleicht sogar ein Café am Emscher-Radweg. Als erster Schritt oder als Alternative kam der Vorschlag, im Wechsel ein Kulturcafé anzubieten, z.B. in den Räumen der evangelischen und katholischen Kirche oder des Seniorenzentrums in der Rosenstraße. Die Teilnehmer des Bürgerforums verständigten sich darauf, eine „Konzeptgruppe Künstlercafe“ zu gründen, die bis zum nächsten Forum erste konkrete Vorschläge und Ideen für ein Café entwickeln will. Das Bürgerforum Sölde bittet interessierte Künstlerinnen und Künstler sowie interessierte Sölder Akteure um ihre Ideen, Vorschläge und/ oder ihre aktive Teilnahme am geplanten Projekt.

III. Sölder Bürgerforum

Sölder Bürgerforum bei der Feuerwehr

Das Sölder Bürgerforum, das sich in 2010 das erste Mal getroffen hat, um Ideen und Anliegen der Menschen aufzunehmen, weiter zu tragen und gemeinsam Projekte auf den Weg zu bringen, hat sich am Sonntag im Haus der Freiwilligen Feuerwehr in der Nathmerichstraße in Sölde getroffen. Auf dem nun dritten Treffen des Forums stellte Uwe Diederich, Mitglied der Sölder Feuerwehr die Aufgaben und Struktur der Feuerwehr in Dortmund insgesamt sowie die Besonderheiten des Sölder Löschzuges vor. Gespannt lauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seinem Vortrag, der die Bedeutung der Sölder Feuerwehr und deren guten Zustand dank der guten Aus- und Fortbildung, die hier geleistet wird, darstellte.

Die Gewinnung und Begleitung des „Nachwuchses“, die über eine aktive Freizeitgestaltung und Heranführung an die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr stattfindet, beeindruckte ebenso wie die Einsatzbeispiele, die an vielen Stellen in Dortmund, im Flughafenbereich, bei Sonder- und überregionalen Ereignissen geleistet werden. Die Übernahme der Verantwortung der Feuerwehr, sowohl im hauptamtlichen als auch im freiwilligen Bereich und  die schnelle Einsatzbereitschaft, die im Alltag bei Notsituationen vorhanden ist, wurde anschaulich dargestellt.

Ein weiteres Thema war das Thema „Rauchmelder“, die in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch unzureichend in den Privathaushalten eingebaut sind. Für deren Einbau warb Herr Diederich eindringlich, indem er die Gefahr eines Hausbrandes und die zu vermeidenden Folgen durch den einfachen Einsatz dieser Alarmmelder verdeutlichte.

 Die Organisationsgruppe des Bürgerforums hat mit diesem Vortrag seine Serie der Vorstellung von Vereinen, Initiativen und anderen wichtigen Organisationen in Sölde gestartet. Das Bürgerforum hat sich auch für die nächsten Monate wieder viel vorgenommen. Seit Oktober findet jeden ersten Donnerstag im Monat von 15 bis 16 Uhr eine Sprechstunde im Jugendtreff an der Hövelteichstraße statt. Hier kann sich jeder hinwenden, der Anregungen für Sölde hat, Informationen braucht oder Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen sucht.

Dass das Bürgerforum offen für alle Generationen ist und weiter für eine Kooperation der verschiedenen Akteure in Sölde eintritt, zeigt sich beispielsweise an den verschiedenen Orten, an denen das Forum stattfindet. Die älteren Mitbewohner des Rosenheims haben den Zustand der nahe gelegenen Brücke zum Sölder Wäldchen bemängelt. Dies wird nun bald behoben sein. Kinder und Jugendliche haben im Rahmen der Sommerspiele die verschiedenen öffentlichen Plätze in Sölde besucht und aus ihrer Sicht Vorschläge für eine Verbesserung erstellt. Weiter möchte das Bürgerforum für mehr gegenseitige Unterstützung werben. So werden im Rahmen des Projektes „Nachbarschaftshelfer Aplerbeck“ auch in Sölde Interessenten gesucht. Weitere Informationen stehen auf dem Internetportal des Bürgerforums  www.wir-vorort.de, zur Verfügung. Das nächste Bürgerforum findet am 22.Januar 2012 statt.

II. Sölder Bürgerforum

Zweites Sölder Bürgerforum am 29.05.2011 im Rosenheim

Nach dem erfolgreichen ersten Bürgerforum Sölde im September vergangenen Jahres wurden nun auf dem zweiten Bürgerforum am Sonntag, dem 29. Mai, von 15 - 18 Uhr im Bistro des Rosenheims Ideen, die nach dem ersten Forum umgesetzt wurden sowie weiteres bestehendes Engagement in Sölde vorgestellt. In loser Folge sollen die Treffen des Bürgerforums ca. zweimal im Jahr in einer Einrichtung in Sölde stattfinden. Diesmal also im Seniorenzentrum, das Kaffee und Kuchen und den Konferenzraum zur Verfügung stellte.

Herr Ehmann als verantwortlicher Pflegedienstleiter des Seniorenzentrums begrüsste die ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellte die Möglichkeiten zum Engagement in der Einrichtung vor. Frau Austermann, die bereit seit Jahren hier aktiv ist, bewies, dass Engagement Sinn hat und gleichzeitig Freude machen kann.

Frau Osterborg als Leiterin des Familienzentrums in der Nathmerichstraße stellte zusammen mit der „Lesepatin“ Frau Piechota das Engagement für Kinder in der Einrichtung vor.

In dem zu Beginn des Jahres umgezogenen Jugendtreff an der Hövelteichstraße 2 ist inzwischen eine Kochgruppe gestartet, in der eine Ehrenamtliche mit einer Gruppe von 10 - 16 Kindern und Jugendlichen zusammen kocht. Der Speiseplan richtet sich nach den Wünschen der Kinder und Jugendlichen. Jeden ersten Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr findet diese Aktion statt, zu der auch weitere interessierte Jugendliche herzlich willkommen sind. Hier finden auch in lockerer Atmosphäre Hausaufgabenunterstützung und Gespräche durch das Ehepaar Nagel statt. Frau Michalski als Leiterin der Einrichtung berichtete von dem Gewinn, den die Einrichtung durch das Miteinander der verschiedenen Generationen hat und wünscht sich noch mehr solche Mitstreiter.

Frau Mais von der Initiativgruppe des Bürgerforums berichtete über den Stand der Renovierung der Brücke, die vom Seniorenzentrum direkt in das angrenzende Wäldchen führt. Die freiwillige Feuerwehr Sölde hat sich bereit erklärt, die Arbeiten hierfür durchzuführen und wird bald damit starten können. Weitere Planungen bestehen in der Unterstützung von Menschen bei dem Ausfüllen von Formularen und Anträgen bei Behörden, ein Projekt der Caritas, das Frau Skaliks-Weitner vorstellte. Angesiedelt wird es in der Sparkasse Sölde. Frau Emig vom Seniorenbüro Aplerbeck berichtete von der Einführung regelmäßiger Sprechstunden unter dem Titel „Mit Rat und Tat“ für alle möglichen Lebensfragen im Jugendtreff, jeden ersten Donnerstag im Monat von 15 bis 16 Uhr, beginnend am 6. Oktober 2011.

Ein weiterer Erfolg des ersten Bürgerforums ist die Einrichtung einer Internetseite für Sölde.

Unter www.wir-vorort.de  sollen in Zukunft  alle Aktivitäten des Bürgerforums, Vereine, Kirchengemeinden, Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen vorgestellt werden. Menschen, die sich in und für Sölde engagieren wollen, finden hier Ansprechpartner. Vereine, Gruppen und Einrichtungen, die Aktive gewinnen wollen, können eine „Suchmeldung“ aufgeben. Jetzt wird kräftig in der Öffentlichkeit geworben, damit alle relevanten Gruppen und Organisationen sich auf der Seite präsentieren. Hierzu werden bald alle Vereine vom Bürgerforum einen Brief erhalten. Herr Udo Richter hat die Seite erstellt und übernimmt für die erste Zeit die Pflege der Homepage.

Nach einer Einlage des Flötenkreises des Bezirks Sölde der Ev. Georgskirchengemeinde mit Erläuterungen zu den neun verschiedenen Flöten des Ensembles wurde nach weiteren Ideen und Vorschlägen der Teilnehmerrunde gefragt. Neben konkreten Wünschen nach Kontakten und sportlichen Aktivitäten, die sofort beantwortet werden konnten, gab es von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums den Wunsch, einen Briefkasten in unmittelbarer Nähe oder zumindest einen Abholdienst für ihre Post zu installieren.

Ein weiterer Bedarf zeigte sich in der bereits seit Jahren bestehenden Unzulänglichkeit des Sölder Bahnhofs. Für Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte und Eltern mit Kinderwagen ist er kaum nutzbar. Die Bezirksvertretung hat hierzu bereits einige Eingaben vorgebracht, es besteht die Hoffnung, dass der Zugang und der Bahnhofstunnel doch noch eine Umgestaltung erfährt. Herr Diederichs von der Freiwilligen Feuerwehr wies darauf hin, dass Rollstuhlfahrer, die auf dem Bahnhof keine Möglichkeit finden, von dort fortzukommen, die „112“ anrufen können, um schnellstmöglich eine Transporthilfe zu erhalten. Dies gehört zu den Pflichtaufgaben der Feuerwehr. Auch wurden vermehrt Sitzgelegenheiten an den Bushaltestellen gewünscht. Ein weiterer Vorschlag wurde zur Neugestaltung des Denkmalplatzes und des angrenzenden Eckgrundstückes zu einem Bürgerpark eingebracht. Dieser wurde von vielen Beteiligten positiv aufgenommen und soll durch eine kleine Gruppe weiter verfolgt werden.

Der Initiativkreis des Bürgerforums wünscht sich auch weiterhin eine rege Beteiligung. Das nächste Bürgerforum soll im Herbst oder Winter stattfinden. Angedacht ist eine Themenreihe, auf der sich wichtige Institutionen und Gruppen vorstellen können.

I. Sölder Bürgerforum

Das Bürgerforum in Sölde ist aufgrund einer gemeinsamen Initiative von Bürgerinnen und Bürgern aus Sölde, bestehenden Anlaufstellen wie das Seniorenbüro und Kirchengemeinden heraus entstanden, die das Wir-Gefühl in diesem Ortsteil stärken und verbessern wollen. Sölde ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Viele Vereine, Initiativen, die Kirchengemeinden, Siedlergemeinschaften, Nachbarschaften, Schule, Kindergarten, Kinderheim, Familienzentrum und Seniorenheim sowie die vorhandenen Einkaufsläden und Gewerbetreibenden prägen das Bild und das Zusammenleben in diesem Ortsteil am östlichen Rand von Dortmund. Auf einem ersten Treffen am 12.9.2010 wurden erste Interessen und Entwicklungsbedarfe für Sölde gesammelt und bereits erste Ideen umgesetzt. So wurden auf der Bezirksversammlung Aplerbeck am 10.11.2010 2.000 € zur Verfügung gestellt, damit die alte Holzbrücke, die das Sölder Wäldchen mit dem Rosenheim verbindet, wieder hergestellt werden kann. Dies war ein zentraler Wunsch der ca. 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem ersten Bürgerforum.

Der Gedanke der Zusammenarbeit mit allen, die sich für Sölde einsetzen wollen, wird hierbei bereits umgesetzt. Die Freiwillige Feuerwehr Sölde stellt sich zur Verfügung, um die morschen Teile zu beseitigen, den Gehweg rund herum zu befestigen und die Brücke in Eigenleistung wieder herzustellen.

Als weiterer Punkt ist die Gestaltung einer eigenen Internetseite für Sölde, die alle wichtigen Ereignisse, Veranstaltungen, Angebote und Suche nach ehrenamtlichem Engagement darstellt, hier verwirklicht.

Auf dem Weihnachtsmarkt am 27.11.2010 wurde die Seite eröffnet und für eine ehrenamtliche Mitarbeit in Sölde geworben. Wir wünschen uns eine rege Mitarbeit bei den verschiedenen Projekten, Ihre Ideen für Sölde und das weitere Wachsen dieser Internet-Seite.